Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Psoriasis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Psoriasis

Links zu Psoriasis

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG):
www.derma.de

Deutscher Psoriasis Bund e. V.:
www.psoriasis-bund.de

Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V. (PSOAG):
www.psoriasis-selbsthilfe.org

Leitlinie Therapie der Psoriasis vulgaris:
www.awmf.org

Psoriasis-Netz:
www.psoriasis-netz.de

15. Dezember 2017
Bei Kindern mit Psoriasis kommt es häufig zu Rötungen mit silbernen Schuppen. Nach einer Streptokokken-Infektion kann es zu einer Form von Psoriasis kommen.
  
04. Dezember 2017
Bestimmte Faktoren, sogenannte Trigger, können Schübe bei Psoriasis begünstigen. Es gilt, diese nach Möglichkeit zu meiden.
  
28. November 2017
Menschen mit Psoriasis sollten ihre Haut im Winter besondern pflegen und ihre Hautpflege entsprechend anpassen.
  
27. Oktober 2017
Bei Psoriasis kann sich eine Rehabilitation anbieten, z. B. weil Rehakliniken meist an Orten mit einem allergenarmen Reizklima gelegen sind.
  
28. April 2017
Im ersten weltweiten Bericht zu Psoriasis werden die Erkrankungszahlen und die Auswirkungen von Psoriasis auf den Alltag erläutert.
  

Eindeutig festgestellt werden konnten die Ursachen für die Entstehung von Psoriasis noch nicht. Es wird vermutet, dass es sich bei Psoriasis um Fehlreaktionen des Immunsystems handelt. Bei Psoriasis ist die Frequenz der Hauterneuerung erhöht: Die Schuppen entstehen dadurch, dass sich zu schnell neue Hautzellen bilden; die alten werden dann abgestoßen.

Es gibt zumeist mehrere Auslöser für den Ausbruch der Erkrankung – vor allem die genetische Disposition scheint dabei eine Rolle zu spielen. Dazu kommen u. a. äußere Faktoren wie Verletzungen oder psychisch belastende Ereignisse. Je nach Auslöser wird die Krankheit in Typ-1- und Typ-2-Psoriasis unterschieden.

Diagnose-Psoriasis

Zur Diagnose von Psoriasis sollte ein Arzt zunächst z. B. nach dem Auftreten, der Art und Stärke der Symptome bzw. Beschwerden fragen. Daraus können wichtige Hinweise abgeleitet werden. Diese werden durch eine körperliche Untersuchung abgesichert. Äußerliche Symptome können Hautschuppen und Rötungen in deutlich abgegrenzten Hautbereichen sein, wobei sich die Hautschuppen leicht lösen lassen. Die abgelösten Schuppen ähneln abgekratztem Kerzenwachs. Die Symptome treten jedoch nicht zwingend bei jeder Ausprägung der Erkrankung auf, deshalb sollte zusätzlich ein Experte bzw. Facharzt konsultiert werden. Dieser kann die unterschiedlichen Formen voneinander abgrenzen und – wenn nötig – den Patienten weiterverweisen, z. B. bei Psoriasis-Arthritis an einen Rheumaspezialisten.

Therapie-Psoriasis

Die symptomatische Therapie von Psoriasis umfasst verschiedene Methoden. Zum einen sollte die Haut gepflegt werden, zum anderen sollen systemische Prozesse, die zu den sichtbaren Symptomen führen, beeinflusst werden. Entzündungshemmende Wirkstoffe wie z. B. Kortison können als systemische Therapie, d. h. in Tablettenform, oder als topische Therapie in Form von Salbe verabreicht werden. Auch Wirkstoffe wie u. a. Retinoide oder Fumarsäureester werden innerlich angewendet und greifen in körperliche Prozesse wie Hauterneuerung und Entzündungsreaktionen ein. Harnstoff ist häufig in Cremes oder Salben enthalten und zeigt oft gute Wirkung. Physikalische Therapien wie Photo- oder Balneophototherapie können den Hautzustand zumeist erheblich verbessern.